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Gefährliche Route – Nachtfahrt mit Road Trains

12 Okt

Denn aktuellen Beitrag findest du auf meinem neuen Blog: http://www.martinwos.de/gefahrliche-route-nachtfahrt-mit-road-trains/

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Unser Ziel war es mit dem Auto von Adelaide zur Great Ozean Road zu fahren. Dies ist die berühmteste Straße Australiens und genau wie der Uluru ein muss für alle Touristen. Von Adelaide hatten wir noch eine 6 stündige Fahr vor uns. Dazu mieteten wir uns einen Wagen bei Hertz (60$ p. Tag).

Was wir auf den Weg zur „Road“ zu sehen bekamen unterschied sich laut Sabine nur kaum von Irland. Überall Wiesen mit Kühe oder Schafe.
Der einzigste Unterschied, der uns erkennen ließ, das wir in Australien sind, waren die Warnschilder „Achtung Kängurus“ oder „Koala Bären“.

Dadurch das wir ein Auto hatten konnten wir überall halt machen, unter anderem in Portland, wo wir für ein Leuchtturm anschauten. Auf dem Weg versperrten uns allerdings Kängurus die Straße, die sich von dem heranfahrendem Fahrzeug nicht groß beeindrucken ließen. 🙂
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Ein weiterer Halt war bei einer Autoshow, die wir besichtigten.
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Als wir gegen 18 Uhr in der Stadt angekommen waren, wo wir eigentlich rast machen wollten, entschieden wir uns die restlichen 60 km auch noch zu fahren, da ich nicht müde war und es nur noch 1 1/2 Stunden fahrt war. Wie sich rausstellte war dies ein Fehler…

Innerhalb kurzer Zeit wurde es stockdunkel. Wir fuhren auf einer zweispurigen Straße die rechts und links von Bäumen gesäumt war und ein wenden nicht mehr möglich machte. Alle paar hundert Meter waren Warnschilder angebracht, die uns vor Kängurus oder vor Schlaglöcher auf der Straße warnten, dazu kam noch, das es in strömen regnete! Doch damit nicht genug, nach einer Weile kam hinter uns ein Road Train (LKW) angefahren, der mir mit Lichthupe und „dicht dran fahren“ zu verstehen gab, „gib Gas oder ich helfen dir dabei“. Aus den 60 km wurde eine Höllenfahrt.

Es folgte ein kleiner Sandstreifen wo wir halten konnten damit der LKW seinen Fahrt wie gewohnt weiter nehmen konnte. Unsere Nerven waren blank, wir hatten keine Lust mehr. :-/

Keine halbe Std. später blieb für einen kurzen Moment mein Herz stehen. Vor uns baute sich ein Wirbelsturm auf!
In dem Moment dachte ich nur „Scheise, ich glaub der kommt auf uns zu und ich kann nicht ausweichen, was nun?“

Doch Fehlalarm, es war ein Road Train der uns in die Irre führte. Durch seine hohe Geschwindigkeit wirbelte er in dem Regen Schmutz auf und durch die zich Strahler sah es aus wie ein Wirbelsturm.

Road Trains sind übrigens die größten Gefahren auf den Straßen Australiens. Diese Lkws haben zwischen 2 und 4 Anhänger und werden deshalb oft beim überholen unterschätzt. Sie sind für ihre hohen Geschwindigkeiten bekannt. Die Gefahr liegt darin, das sie bei den Geschwindigkeiten entweder Staub und Schotter aufwirbeln, der Scheiben kaputt macht oder einen Sog erzeugen, der einen aus der Bahn werfen kann. Jährlich entsteht so Million Euros an Schaden durch Unfälle, die zum Teil tödlich enden.
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Als wir endlich dem Waldrand erreichten, fuhren wir auf ein Parkplatz wo wir im Auto schliefen. Es war kalt und unbequem aber wir wollten kein Meter mehr weiter fahren. Unser Pech hatte uns aber immer noch nicht verlassen. Zwei Mal ging in unserem Auto die Alarmanlage an und das an einem Parkplatz, an dem wir garnicht parken durften!

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Verfasst von - 12. Oktober 2012 in Australien, Die Panne

 

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