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Das mystische Hostel mit den eigenartigen Gästen

15 Okt

Denn aktuellen Beitrag findest du auf meinem neuen Blog: http://www.martinwos.de/apollo-bay-mystisch-hostel/

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In Apollo Bay, eine gemütliche, kleine Stadt mit Strand und Küste und postkartenreifen Hintergrund machten wir abends in einem ungewöhnlichem Hostel (25p.P.), mit einigen ungewöhnlichen Menschen als Gäste halt.

Das Hostel erinnerte mich irgendwie an ein Märchen. Überall hingen Bilder oder Zettel an der Wand. Es machte ein etwas mysteriösen Eindruck, was wohl eher an den Gästen lag, die uns an der Tür begrüßten.

Einer dieser „komischen“ Gäste war ein großer Mann mit zerzottelnen langen Haaren, dessen Zähne und Augen zwar in jede Richtung zeigten, er aber ein durchaus freundlichen Eindruck hinterließ. Er, dessen Name „Turn on“ – Toni war, hatte einen selbstgestrickten Pulli und dazu einen komischen silbernen Schmuck an. Ja solch ein Mann sah man nicht alle Tage.

Wie sich in Gesprächen rausstellte, war Toni ein Buschmann, der in Australien lebte und sich Geld damit verdient, dass er über Aborigines oder Mayas (in Mexiko) berichtete und für Klassen Touren führte.

Toni hatte irgendwie etwas mystisches an sich, mit seiner Art und wie er Sprach. Er fragte uns z.B., als Sabine und ich etwas über uns erzählten hatten, ob wir die Verbindung spürten, die gerade zwischen uns bestehen würde. Er freute sich total darüber, klatschte in die Hände und drehte sich dabei um seine eigene Achse. 🙂

Auf meine Frage, ob es nicht im Busch hart sei, zu leben, antwortete er: Es sei durchaus hart, da man verrückt werden könne, wenn man mehrere Monate alleine lebt und man anfängt mit Tieren und Pflanzen zu reden. Das glaubten wir ihm 🙂

Abends, als Sabine schon im Bett lag, lernte ich noch weiter Gäste kennen, ein Arzt aus Uganda und einen Inder, die auf der Durchreise waren.

Wir tranken ein paar Bier und führten stundenlange Gespräche mit dem Buschmann, wie sich die Welt verändert hatte und was die Unterschiede zwischen uns waren. Er hörte das erste Mal was von WLAN, Facebook, Smartphones, Skype und auch Geschichten was in naher Zukunft auf uns wartet. Wir wiederum hörten das erste Mal von natürlichen Heilmethoden und Zeremonie, die unsere Technik überflüssig machen sollten.
Es war ein wirklich sehr interessantes Gespräch und eine tolle Atmosphäre in diesem Häuschen.

P.S..: Am nächsten Tag telefonierte ich via Skype per Video nach Deutschland. Ich nutzte natürlich die Gelegenheit und zeigte ihm die Technik. Daraufhin freute er sich wie ein kleines Kind. Er erzählte jedem Gast im Hostel, das „sein Gesicht gerade in Deutschland war“. 🙂

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Verfasst von - 15. Oktober 2012 in Australien

 

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