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Brisbane – Die Sache mit dem Wildcampen

20 Okt

 

Denn aktuellen Beitrag findest du auf meinem neuen Blog: http://www.martinwos.de/brisbane-eine-unterschaetze-stadt/ und http://www.martinwos.de/tipp-die-sache-mit-dem-wild-campen/

 

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P1080945Die erste 1000 km Marke ist erreicht! Juhu! 🙂

Diese wurde in Brisbane erreicht, eine Stadt, die wir vier sehr unterschätzt hatten. Ja wir überlegten uns sogar diese Stadt zu umfahren.
Dabei trumpft sie mit üppig grünen Gärten, historische Gebäuden die überall aus der urbanen Landschaft hervorblitzen und eine große Vielfalt an Essens Möglichkeiten. In unseren Augen ein gemütliches kleines großes Städtchen :).

Da es allerdings sonntags war, hatte leider viel geschlossen und somit war unsere Möglichkeiten begrenzt. Dies hielt uns allerdings nicht davon ab, durch den Botanischen Garten zu schlendern und das Museum of Brisbane zu besuchen, bevor es für uns weiter nach Hervey Bay ging.

P1080954

Übrigens klingelt fast jeden Tag unser Wecker um 6 Uhr morgens und das im Urlaub! Der Grund ist der, dass es Abends meist zu gefährlich ist zu fahren, weil überall Schlaglöcher, Tiere oder Road Trains auf einen warten könnten. So fahren wir bis zum Frühstück (10-11 Uhr) und bevor die Dunkelheit anbricht noch Mal für 2, 3 Std. (wenn abends nichts geplant ist).

Theoretisch könnten wir uns mit unserem Camper überall hinstellen und schlafen, wäre da nicht die zum Teil hohe Strafen von 500-2000$ für „Wildcampen“ in manchen Gebieten. Was uns ehrlich gesagt nicht aufhielt trotzdem den Wagen irgendwo abzustellen und zu schlafen. Hier muss man allerdings eine stille Seitenstraße finden, wo die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass die Polizei vorbei fährt. 😉

Tipp: Wer „wild campen“ möchte für den habe ich folgende Tipps:

  • Eine „unbelebte Gegend“ aufsuchen wie Neubaugebiet wo Streifenwagen eher weniger vorbei fahren würden. Wenn nicht einen Stellplatz suchen, wo Bürger es nicht als störend empfinden (im Notfall einen Einheimischen fragen).
  • Rast- und Parkplätze (sogenannte „Rest Areas“) aufsuchen diese sind meist kostenlos und man darf sein Wagen abstellen.
  • Auf keinen Fall an Strände parken, hier ist die Polizei meist präsent und die Geldstrafe sicher.
  • Ebenso auf keinen Fall bei Verbotsschildern parken.
  • Man sollte sich folglich immer etwas Zeit einplanen, bei der Platzwahl. Wer Glück hat, findet das ein oder andere schöne und vor allem sichere Plätzchen.
  • Außerdem sollte man immer sein Müll wieder mitnehmen, das schützt nicht nur die Umwelt sondern sorgt dafür, dass man weiterhin an bestimmte Orte Wild Campen darf.
  • Sollte man an einem Ort Campen, an dem es nicht erlaubt ist und die Polizei erwischt einen, gibt es folgendes zu befolgen: Dumm stellen, sagen das man so müde war, das es Lebensbedrohlich gewesen wäre weiter zu fahren, sich entschuldigen und sagen das man dies nicht mehr tun wird. Anscheinend hat es schon bei mehreren geklappt.

Wer diese Tipps beherzigt, der wird des Öfteren abends sehr nette Leute kennen lernen, die meist kontaktfreudig sind und sich ebenfalls bei einem Glas Wein über etwas Gesellschaft freuen. Dabei erzählt man sich meistens gegenseitig Geschichten oder gibt sich gegenseitig Tipps.

Wer jedoch niemanden um sich herum haben möchte und die Schönheit des Landes für sich alleine genießen mag, der hat in Australien mehr als genug Gelegenheit und Platz dazu. Bei einem so dünn besiedelten Land ist es wirklich nicht schwer, mit ein wenig körperlicher Betätigung einen wunderschönen Platz zu finden, wo weder andere Leute noch ein Polizist die verdiente Nachtruhe stören.

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2 Kommentare

Verfasst von - 20. Oktober 2012 in Australien, Tipps

 

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2 Antworten zu “Brisbane – Die Sache mit dem Wildcampen

  1. Mo

    2. November 2013 at 03:41

    Hi danke für die Tipps. Für alle die hier noch landen und ein smartphone besitzen. Die app wikicamps ist sehr gut. Man kann Filter wie Toiletten Duschen und kostenlos eingeben. Haben schon sehr schöne Plätze zum Teil auch DIREKT! am stand, legal besucht und dort übernachtet.

    LG

    Mo

     
  2. Johnk760

    25. Juli 2014 at 23:40

    Yeah bookmaking this wasn’t a risky conclusion outstanding post! fbaefddffeee

     

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